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since Samstag, 22. Dezember 2012

Edgar A. Eubel

Wir haben den Maler und Zeichner Edgar A. Eubel in seinem Atelier in Recklinghausen besucht. Er zeigt uns seine Arbeiten und spricht über seine Werke und Arbeitsweise.

Den Schwerpunkt in der Ausstellung DRUCKAUSTAUSCH bilden die Zeichenbücher aus den letzten vier Jahren und groß- als auch kleinformatige Acryl – Malereien der letzten zwei Jahre.

Zwischen den einzelnen Medien, die Eubel weitestgehend parallel in seiner künstlerischen Arbeit verfolgt, findet ein ständiger Austausch statt; Bildnerische Ansätze kumulieren so zu einem Metamorphoriserenden Bildgeschehen. – Edgar A. Eubel kreiert skurrile, technoide und manchmal morbide Formen- und Farbenwelten, die sich mal über kleine Papierarbeiten, und mal über große Leinwände in einem immanenten Aktions- und Wirkungsraum entfalten.

Dr. Martin Gesing spricht davon, dass `die Arbeitsbereiche ( bei Edgar Eubel ) …nicht von einander isoliert ( sind ), sondern sie bedingen und befruchten sich gegenseitig.

…In seiner Malerei verbindet er zeichnerische und malerische Strukturen miteinander. Seine Bilder sind quasi von unten nach oben aufgebaut bzw. von hinten nach vorn. Sie bestehen aus zahlreichen Schichtungen, bei denen groß angelegter Duktus und minimalistische Phasen einander abwechseln, bis sich der Bildgedanke geklärt hat. Erfahrung und Neugier, Steuerung und Zufall, Spontaneität und Kalkül sind wichtige Aspekte bei der Arbeit, sowohl bei den kleinen, scheinbar einfach und locker hingekritzelten Papierarbeiten als auch bei den großformatigen und regelrecht durchkomponierten Leinwänden. ( Kat. Herne 2005 )

Bei den Objekten handelt es sich um eine Auswahl aus der Reihe der Apparate. Sie fügen sich zu großräumigen Wandinstallationen zusammen. Es sind aus Papier, Holz und Draht gefertigte Objekte, die durch starkfarbige Acrylfarben malerisch abgeschlossen werden. Die Plastischen Arbeiten haben ihren Ursprung in der Zeichnung und der Malerei. Sie werden daraus isoliert und ins dreidimensionale gesteigert. Die Objekte erscheinen wie Versatzstücke aus unserem Alltag und der Welt der Technik. Sie suggerieren Benutzbarkeit und bleiben doch reine Phantasieobjekte.

Website Edgar A. Eubel

Dieses Video ist urheberrechtlich geschützt ©2012 Steffen Rolla.