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since Sonntag, 23. Dezember 2012

Susanne Stähli

Susanne Stähli (geboren 1959 in München) lebt und arbeitet in Witten. Sie erzählt über ihre Werke, ihre Arbeitsweise und ihr Verhältnis zur Farbe.

Ihre Arbeiten sind der sogenannten gegenstandslosen Malerei zuzuordnen. Vorherrschend ist zumeist eine großflächige Grundfarbe, deren plane Ebene durch punktuell gesetzte Farbschlieren oder Farbakzente erhellt respektive verdunkelt wird.

Die Kompositionen bekommen eine Farbräumlichkeit und suggerieren gleichermaßen eine informelle Farbwelt, die sich jenseits der faktischen Bildbegrenzungen imaginär fortzusetzen scheint. (Ulrich Korn)

Was geschieht, wenn das Bild nur eine Farbe zeigt? Welches Verhältnis hat dann das Mittel der Darstellung zu dem also, was sichtbar ist? Läßt man gelten, daß Farbe stets das ist, was sie zeigt, so wäre zunächst die einfache Antwort zu geben: Für das Wahrnehmen sind in Yves Kleins Bild das Darstellende und das Dargestellte untrennbar eins.

In ihrem wahrnehmungsgeleiteten Vorgehen auf der Suche nach dem Erscheinen der Identität einer bestimmten Farbe (eines Rot, eines Blau oder Gelb) liegt die Antwort, die die Künstlerin für den Betrachter eröffnen will. Es versteht sich, daß es dem Betrachter zukommt, in dem, was er erlebend sieht, die erscheinende Identität selber zu suchen und für sich auszusprechen.

Dr. Michael Bockemühl: Farbe – Identität und Erscheinen

Bilder von den Dreharbeiten bei Susanne Stähli:

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Website Susanne Stähli

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